Singles in Deutschland: Fast zwei Drittel leiden psychischen that is unter Nachholbedarf in der VorsorgeSelbstbestimmt Alleinlebende sind zuversichtlicher

Aida Gadelkarim

April 7, 2022

Singles in Deutschland: Fast zwei Drittel leiden psychischen that is unter Nachholbedarf in der VorsorgeSelbstbestimmt Alleinlebende sind zuversichtlicher

uber 17 Millionen Einpersonenhaushalte gibt es in Deutschland. Allein zu leben hat oft viele Vorteile. Doch in der Corona-Pandemie bekommen Alleinlebende vor allem die Nachteile zu spuren. Fast zwei Drittel der Singles seelisch that is leiden bei 52 % treten die Symptome seit Corona haufiger auf. Gleichwohl herrscht ein hoher Nachholbedarf bei der Vorsorge. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Finanzberatung Swiss lifestyle choose und des Forschungsinstituts YouGov Deutschland.

Doch es gibt auch Positives zu berichten: Selbstbestimmt Alleinlebende sind zuversichtlicher.

Fur Ruckfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfugung.

Mit freundlichen Gru?en

Ihr Swiss Lifestyle Presse-Team

Pressemitteilung

Hannover, 23. Mai 2021

Singles in Deutschland: Fast zwei Drittel http://www.datingranking.net/de/geek2geek-review leiden unter psychischen Belastungen / Hoher Nachholbedarf in der Vorsorge / Selbstbestimmt Alleinlebende sind zuversichtlicher

Uber 17 Millionen Einpersonenhaushalte gibt es in Deutschland. Allein zu leben hat oft viele Vorteile. Doch in der Corona-Pandemie bekommen Alleinlebende vor allem die Nachteile zu spuren. Lockdown und strenge Kontaktbeschrankungen machen aus „allein“ schnell „einsam“. Einsamkeit kann wiederum zu psychischen Belastungen fuhren. Fast zwei Drittel der befragten Singles leiden seelisch und bei 52 % treten die Symptome seit Corona haufiger auf. Gerade wenn Menschen allein leben, ist Vorsorge unerlasslich. Singles haben dabei hohen Nachholbedarf. „Finanzberaterinnen und Finanzberater sind in der Verantwortung, sie dabei zu unterstutzen, ein selbstbestimmtes Leben zu fuhren. 63 per cent der Singles sind offen fur eine Finanzberatung“, sagt Stefan Kuehl, Geschaftsfuhrer beim Finanzberatungsunternehmen Swiss Life Select. „Bemerkenswert ist, dass selbstbestimmt Alleinlebende ihre Vorsorge proaktiver vorantreiben und zuversichtlicher in die Zukunft blicken.“

Zusammen mit dem Meinungsforschungsinstitut YouGov Deutschland fuhrte Swiss Life Select im 2021 eine Online-Umfrage unter 3.131 Menschen ab 18 Jahren durch april. Untersucht wurden die Lebenswelten und das Vorsorge­verhalten von uber 1.200 Singles und knapp 2.000 Menschen, die in einer Beziehung leben. Das zentrale Ergebnis der Studie: 62 percent der Singles klagen uber psychische Belastungen. Am haufigsten trifft es dabei die 18- bis 29-jahrigen Singles (74 % sind betroffen). Singles dabei that are leiden haufiger als Menschen, die in einer Beziehung leben (58 per cent). 52 % der Singles mit psychischen Problemen sagen, dass die Leiden seit der Corona-Pandemie haufiger auftreten, nur 45 % aber der Menschen in einer Partnerschaft stimmen dem zu. Die Studie deutet zudem auf einen starken Zusammenhang zwischen psychischen Leiden und der subjektiven Empfindung von Einsamkeit hin. 85 % der einsamen Menschen sind psychisch belastet.

Nachholbedarf in der Vorsorge

„Unsere Erfahrung in der Kundenbetreuung zeigt: Gerade wenn Menschen allein leben, ist eine gute Vorsorge wichtig, weil kein Partner im Ernstfall finanziell unterstutzend eingreifen konnte. Finanzberaterinnen und Finanzberater kommt deshalb die gesellschaftlich wichtige Aufgabe zu, diesen Menschen ein selbstbestimmtes Leben zu ermoglichen“, berichtet Kuehl. „Fur 63 % der befragten Singles spielt eine gute Finanzberatung eine wesentliche Rolle bei ihren Vorsorgeuberlegungen. Die Ergebnisse der Studie deuten auf einen hohen Nachholbedarf der Singles in Vorsorgefragen hin. Singles sichern ihr Einkommen seltener ab als es Menschen in einer Beziehung tun (11 % vs. 17%). Sie sorgen auch seltener privat furs change vor (21 per cent) als Paare (32 per cent).

Wenn Singles Geld fur ihre Vorsorge in die Hand nehmen, investieren sie weniger als Menschen in einer Partnerschaft. Zwar denken 51 % der Alleinlebenden und 57 per cent der Paare, dass ein Betrag von uber 150 Euro fur die private Altersvorsorge notig ist, um die gewunschte Lebensqualitat im change zu realisieren. Doch nur 33 percent der Paare bzw. 23 percent der Singles investieren diese Summe tatsachlich. „Wunsch und fur that is wirklichkeit Lebensabend klaffen sowohl bei Singles als auch bei Partnern auseinander. Nur ist die Lucke bei Singles gro?er. Darauf gilt es in einer Beratung hinzuweisen“, kommentiert Kuehl.

Selbstbestimmte Singles behalten Vorsorge im Blick

Solitary ist jedoch nicht gleich Solitary. „Viele Alleinlebende befassen sich proaktiv mit ihrer Altersvorsorge und setzen sich sehr bewusst mit ihrer Zukunft auseinander. Die Einstellung zum Single-Dasein selbst scheint dabei eine Rolle zu spielen“, so Kuehl. Singles, die sich selbstbestimmt furs Single-Dasein entschieden haben, sorgen dabei haufiger vor (25 per cent) als Singles wider Willen (21 %), die sich einen Partner wunschen und aktiv auf der Suche sind. Selbstbestimmte Singles investieren auch hohere Summen in ihre Vorsorge, um sich damit ihren Wunschtraum vom Lebensabend zu erfullen. 25 % von ihnen nehmen uber 150 Euro in die Hand (Singles wider Willen: 21 %).

Selbstbestimmte Singles sind zuversichtlicher

Die bewusste Entscheidung furs Single-Dasein scheint daruber hinaus ein wichtiger Resilienzfaktor gegen psychische Leiden zu sein. Dazu Kuehl: „91 percent der selbstbestimmten Singles leben gern allein und nur 17 % klagen uber Einsamkeit.“ Die uberzeugten Singles sind in der Folge auch psychisch stabiler. In dieser Gruppe leiden mit 55 % deutlich weniger unter psychischen Problemen als in der Gruppe der Singles wider Willen (69 per cent). „Wobei hier nicht der fehlende Kontakt zu Menschen die Hauptursache ist, sondern der Zeitdruck bei der Arbeit“, therefore Kuehl. Anders sieht es bei den Singles wider Willen aus: Hauptausloser fur deren Leiden ist tatsachlich der fehlende Kontakt zu Menschen. 57 % klagen uber Einsamkeit und bei 69 % treten als Folge seelische Leiden auf.

Onlinedating hoch im Kurs

Um Alleinsein that is das zu, machen sich Singles wider Willen vorrangig auf die Online-Partnersuche (39 percent). Der Bekannten-, Familien- und Freundeskreis (27 per cent) oder Spaziergange (17 percent) bieten weitere Moglichkeiten fur ein Kennenlernen. Bevorzugte Charaktereigenschaften der potenziellen Partner sind ubrigens Humor (75 percent), Ehrlichkeit (71 per cent) und Personlichkeit (68 percent). Die Suche gestaltet sich aus unterschiedlichsten Grunden erfolglos: 45 percent halten nach dem perfekten Partner Ausschau und nehmen sich dafur viel Zeit. 22 % sind nach eigener Auskunft zu schuchtern, um jemanden naher kennenzulernen, 12 % haben zu hohe Anspruche an einen partner und 10 % behaupten, dass die Personen, die sie kennenlernen, keine feste Bindung wollen.